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Die Berühmtheiten der 1000 Islands

 

Mary See

Mary See, 1854 auf der Insel Howe nahe Gananoque geboren, war die Tochter von John Wiseman und Mary Cox. Ihr Vater, ein irischer Einwanderer, war ein Bauer. Die nächstgelegene Ortschaft auf dem Festland war Gananoque. Mary sah 'Gan' immer als ihre Heimat an.

Mary heiratete Alexander See und führte gemeinsam mit ihm einige Jahre lang das Tremont Hotel auf der Insel Tremont. Mary See stellte ihre eigenen Süßwaren her, mit denen Sie den Gaumen ihrer Gäste verwöhnte. Alexander See starb 1919 in Kingston. 

Ihr Mann, der im Jahr 1919 gestorben war, ist in Gananoque begraben. 

Im Jahr 1921 zog Mary mit ihrem Sohn Charles und dessen Frau nach Los Angeles.  Zwei Jahre später wurde das erste Süßwarengeschäft eröffnet. Das See's Süßwarengeschäft hat ein unverwechselbares Aussehen und wurde beschrieben als „Schwarz und Weiß und von allen geliebt“.  Mit dem stetigen Zuwachs der Bevölkerung Kaliforniens, wuchsen auch See's Süßwarengeschäfte.  Heute gibt es im Westen mehr als 200 Geschäfte.

Margaret Moos Pick zufolge, wurde ein Teil dieser Geschichte in den 1950ern in Form der berühmten Chocolate Factory-Produktionsanlage in „I Love Lucy“ von Lucille Ball nacherzählt. Lucy und Vivian Vance arbeiteten sich beide in die Materie ein, indem sie einen Tag in der See-Produktionsanlage verbrachten.

Mary See starb am 31. Juli 1939 in Gananoque; die Todesursache wurde nicht genau angegeben.

 

Der Pirat Bill Johnston

William „Bill“ Johnston, auch bekannt als „Admiral of the Patriot Navy“ (dt. Admiral der Patriotenflotte), wurde am 1. Februar 1782 in Trois Rivieres, Kanada geboren.

Berühmtheit erlangte er durch seine Taten während der kanadischen Rebellion von 1838. Angeführt von Johnston, plünderte er zusammen mit einer Gruppe von 22selbsternannten Patrioten am 29. Mai 1838 das britische Dampfschiff „Sir Robert Peel“ und steckten es in Brand. Nachdem sie die Passagiere an Land gescheucht und das Schiff geplündert hatten, trieben Sie es vom Ufer weg und ließen es in Flammen aufgehen. Für ihre Festnahme wurden hohe Belohnungen ausgesetzt.

Im März 1841 begab sich Johnston mit einem Gnadengesuch nach Washington. Präsident Martin Van Buren, dessen Amtszeit sich dem Ende zuneigte, sagte zu Johnston, er würde ihn lieber „erschossen oder erhängt sehen, als ihn zu begnadigen“. Dasselbe Gnadengesuch wurde 10 Tage später, nachdem Van Burens Amtszeit vorüber war, Präsident Harrison vorgelegt, der Johnston daraufhin begnadigte.

Am 12. April 1853 wurde Johnston zum Wärter des Rock Island-Leuchtturms ernannt. Ironischerweise, bezahlte nun die gleiche Regierung, die vorher eine Belohnung von 1.000$ ausgesetzt hatte, Johnston einige Jahre lang 350$ für die Beaufsichtigung eines ihrer Leuchttürme, welcher sich in dem Gebiet befand, in dem das Verbrechen begangen worden war!

 

Abbie Hoffman (alias Berry Freed)

Abbie Hoffman, geboren am 30. November 1936, war bekannt für seine Aktivitäten als Polit- und Sozialaktivist in den USA. Er war außerdem Mitbegründer der Youth International Party („Yippies“). Hoffman wurde wegen Verschwörung und Anstiftung eines Volksaufstands, aufgrund seiner Rolle bei Protesten, die zu gewalttätigen Konfrontationen mit der Polizei während der demokratischen Nationalkonvention im Jahr 1968 in Chicago führten, festgenommen.

Seine Bekanntheit erlangte Hoffman in den 1960ern; er nahm aktiv bis in die 1970er teil und stellt auch heute noch ein Symbol der Jugendrebellion dieser Ära dar.

Im Jahr 1973 wurde Hoffman wegen des Missbrauchs von Drogen, beabsichtigtem Kokainhandels, von verdeckten Ermittlern überführt und festgenommen. Hoffman erschien nicht zum Gerichtstermin und tauchte einige Jahre als Berry Freed auf Wellesley Island unter. Während dieser Zeit zählte er zu einem von Amerikas „10 meistgesuchten Verbrechern“. Im Jahr 1980 stellte er sich selbst und erhielt eine Haftstrafe von einem Jahr.

Am 4. September 1980 erschient er auf 20/20 mit Barbara Walters. Im November 1986 wurde Hoffman zusammen mit anderen, u.a. auch Amy Carter, wegen unbefugten Zutritts der Universität von Massachusetts festgenommen. Die Anklage beruhte auf einen Protest gegen die Rekrutierung der CIA auf dem Campus der Universität. Später erklärte sie ein Gericht für nicht schuldig.

Hoffman war außerdem in „Born on the 4th of July“ (dt. Geboren am 4. Juli) zu sehen. In dem Film spielte er im Wesentlichen sich selbst, mit einer Fahne in der Hand auf dem Gelände eines Verwaltungsgebäudes während eines Protestes auf dem Campus. Der Film wurde am 20. Dezember 1989, acht Monate nach Hoffmans Selbstmord am 12. April 1989, veröffentlicht. Kurz vor seinem Tod, hielt Hoffman noch Vorträge zu den geheimen Aktivitäten der CIA, welche auch als Selbstmord getarnte Mordanschläge beinhalteten. Sein Artikel im Playboy, der die Verbindungen der „October Surprise“-Verschwörung darstellte, brachte diese Verschwörungstheorie erstmals in das Bewusstsein der amerikanischen Leserschaft.

 

George und Louise Boldt

George Charles Boldt, geboren am 25. April 1851, war ein aus Preußen stammender Selfmade-Millionär, der die Entwicklung des einfachen städtischen Hotels zu einem gesellschaftlichen Zentrum und luxuriösem Reiseziel wesentlich beeinflusste.

 

Louise Kehrer Boldt, geboren in Philadelphia, war die Tochter eines aus Deutschland stammenden Wirtshausbesitzers. Als ihr Vater dann Steward im exklusiven Philadelphia Club wurde, ernannte er Boldt zu seinem Assistenten. Vom dem Moment an, in dem George Louise das erste Mal sah, war es um ihn geschehen.

Als George und Louise heirateten, halfen ihnen vermögende Mitglieder des Clubs beim Aufbau eines kleinen Hotels in Philadelphia, dem „Bellevue“. Die Verbindungen zur Elite Philadelphias gewährleisteten zwar ein soziales Gütesiegel; wichtiger jedoch war Louise Boldts Gespür dafür, dass die Ehefrauen der vermögenden Männer der damals vorherrschenden häuslichen Einschränkung entkommen wollten. Sie führte neue Züge ein, wie z.B. Schnittblumen und Kerzen auf den Tischen. Boldts „Bellevue“, ein kleines Boutiquehotel, zum Großteil ein Restaurant, wurde schnell für sein Essen berühmt. Ihr berühmtes Philadelphia Terrapin (Schildkröte) verschifften die Boldts sogar an Königin Victoria. Aus New York City kamen die Astors und Vanderbilts, woraufhin George Boldt zum neuen Eigentümer des in New York City geplanten William Waldorf Astor, das zum Erlesensten seiner Art in Amerika wurde, ernannt. Das ursprüngliche Waldorf wurde nach George Boldts Vorgaben errichtet. Louise Boldt dekorierte jedes einzelne Zimmer und war für viele feminine Innovationen, wie Nadelkissen auf der Kommode eines jeden Gästezimmers, verantwortlich. Von ihren Philadelphia-Unternehmungen hatten die Boldts nicht nur gelernt, wie das Hotel für Frauen attraktiver wird, sondern auch, dass, wenn sie weit höhere als die üblichen Preise verlangten, die Kunden Schlange stehen würden, nur um zu zeigen, dass sie es sich leisten können. Boldt war der Urheber der Samtborte, die entlang des Eingangs zum Palm Court gespannt und vom berühmten „Oscar of the Waldorf“ zum Zugang für die Privilegierten geöffnet wurde, vorausgesetzt, die Herren trugen eine weiße Krawatte und konnten die Rechnung bezahlen. Das Waldorf wurde 1894 zu Beginn einer erheblichen wirtschaftlichen Depression eröffnet. Boldt erlitt einen Nervenzusammenbruch, jedoch stellte sich seine Strategie als erfolgreich heraus. Kurzerhand beschloss ein weiteres Mitglied der Familie Astor, in den Ausbau des Boldt'schen Unternehmens zu investieren, fügte somit den Teil Astoria, der 1897 eröffnete, hinzu, und machte es somit zum größten Hotel der Welt. Ein Zeitzeuge berichtete, dass „Boldts Genialität darin bestand, der Masse Exklusivität anbieten zu können“. Boldt errichtete und besaß noch ein weiteres Hotel, das Bellevue-Stratford in Philadelphia, Erbe des kleinen Bellevue

Bekannt ist er außerdem für den Bau von Boldt Castle im Gebiet der 1000 Islands. Das Schloss war als Geschenk an seine Frau Louise Kehrer Boldt gedacht; als sie jedoch 1904 verstarb, wurde der Bau abgebrochen. Das Schloss, das nach Jahrzehnten von Vandalismus wesentlichen Restaurationsarbeiten unterzogen wurde, ist jetzt eines der Sommerattraktionen.

Boldt legte während seiner Zeit im Waldorf-Astoria außerdem den Grundstein für das weltberühmte 1000-Island-Dressing, als er seinen Oberkellner, Oscar Tschirky, anwies, dieses in die Speisekarte aufzunehmen.

Am 5. Dezember 1916 starb George Boldt in seinem Zuhause, der 9. Etage des Waldorf-Astoria, im Alter von 65 Jahren. Viele sagen, er starb an Sorge und Überarbeitung. Sein damaliges Vermögen wurde auf ungefähr 25.000.000$ geschätzt. Herr Boldt starb als sagenhaft vermögender und berühmter Mann. Für sein letztes Geleit vom Waldorf-Astoria zur Kirche, bei dem einige der bekanntesten und mächtigsten Männer Amerikas als Sargträger dienten, wurde der Verkehr der Fifth Avenue angehalten.

 

Edward J. Noble

Geboren 1882 in Gouveneour, New York, war Edward J. Noble ein amerikanischer Industrieller für Rundfunk und Süßwaren. Er war Mitbegründer der Süßwarenmarke „Life Saver“ im Jahr 1913 und gründete die American Broadcasting Company mit der Übernahme von NBC Blue Network im Jahr 1943, nachdem die FCC (Rundfunküberwachungsbehörde) dem Unternehmen RCA auferlegte, eines seiner zwei Radionetzwerke abzustoßen.

Er war Vorsitzender der Civil Aeronautics Authority (Luftfahrtbehörde) und diente als zweiter Handelssekretär unter Präsident Franklin D. Roosevelt, 1939-1940.

1912 erfand Clarence Crane „Life Savers“, eine Süßware, die Hitze besser als Schokolade standhalten konnte. Der englische Name dieser Bonbons rührt daher, dass sie aussehen wie kleine Rettungsringe. Nachdem er die Marke angemeldet hatte, verkaufte Crane die Rechte an den Pfefferminzbonbons für 2.900$ an Edward Noble. Noble stellte daraufhin Verpackungen aus Alufolie her, um die Bonbons frisch zu halten. Pep-O-Mint war der erste Life Savers-Geschmack.

Noble nahm am Sankt-Lorenz-Seeweg-Projekt teil und wurde 1954 von Präsident Dwight D. Eisenhower zum Vorstand ernannt. Zu seinem Besitz gehörte Boldt Castle, der Thousand Island Club und eine Sommerresidenz auf Wellesley Island.

Am 28. Dezember 1958 starb Edward Noble friedlich im Schlaf.

 

George Pullman

Eine der prominentesten Figuren in der Geschichte des Staates New York war George Mortimer Pullman. Er revolutionierte die Reise mit dem Zug, indem er den luxuriösesten Reisezugwagen in der amerikanischen Geschichte bauen ließ. 

Geboren am 3. März 1831, rief Pullman um 1858 ein Eisenbahnunternehmen, das Schlafwagen herstellte, ins Leben. Diese luxuriösen Wagen verfügten über feinstes Dekor und Polster. Einige rühmten sich sogar mit einem schicken Restaurant. Das bekannteste Modell war der Pioneer. Seine Berühmtheit erlangte dieser Wagen dadurch, dass in ihm der Leichnam Abraham Lincolns zum Friedhof überführt wurde.

Pullman verkaufte seine Schlafwagen nicht, sondern vermietete sie an Eisenbahnunternehmen, die den Aufpreis, den sie von den Mitreisenden der Luxuswagen erhielten, an ihn weitergaben. An der Spitze seiner Laufbahn standen ungefähr 2.000 Schlafwagen zur Vermietung unter Vertrag des Pullman-Unternehmens. Das Unternehmen hatte einen Wert von 62 Millionen Dollar. Der Erfolg des Unternehmens was jedoch nur von kurzer Dauer. Die Rezession von 1893 wirkte sich beträchtlich auf das Unternehmen aus. Pullman führte Einschnitte in der Produktion, Gehaltskürzungen und Entlassungen durch, die zu einem gewalttätigen Streik führten. Seitens der Regierung wurde sogar eine Armee zur Bewältigung der Situation geschickt. Dieser Vorfall war ein wesentlicher Anschlag auf Pullmans Ruf und Ruhm.

Am 19. Oktober 1897 starb George Pullman an einem Herzinfarkt. Aus Angst davor, dass ehemalige Angestellte seinen Leichnam entweihen könnten, wurde sein Sarg tief in der Erde, verstärkt mit Beton und Stahl, begraben. Auf seinem Grab ragt heute eine gewaltige korinthische Säule empor.

 

Irving Berlin

Irving Berlin, geboren am 11. Mai 1888, war ein jüdisch-amerikanischer Komponist

und Lyriker, sowie einer der erfolgreichsten amerikanischen Liedermacher in der Geschichte. Berlin war einer der wenigen Komponisten der Tin Pan Alley bzw. des Broadways, der sowohl seine eigenen Texte schrieb als auch die dazugehörige Musik komponierte. Obwohl er das Notenlesen, bis auf einige Grundkenntnisse, nie weiter ausgebaut hatte, komponierte er mithilfe von verschiedenen unbenannten musikalischen Assistenten bzw. Kollaborateuren letztendlich über 3.000 Musikstücke, von denen viele (z.B., God Bless America, White Christmas, Anything You Can Do, There’s No Business Like Show Business) die Musik- und Kulturgeschichte weltweit nachhaltig beeinflusst haben. Er komponierte siebzehn Musikstücke für Filme und einundzwanzig für den Broadway.

Berlin besaß ein Sommerhaus im St. Lawrence Park, von dem angenommen wird, dass hier die Musikstücke Blue Skies und Always während seines Urlaubs entstanden sind. Sobald sich die Familie Berlin in diesem Haus aufhielt, konnte man das Wahrzeichen der RCA, einen Hund, der der Stimme des Meisters lauscht, auf dem Rasen des Grundstücks, nur einen Sprung vom Ufer entfernt, sehen.

Berlin war zweimal verheiratet. Während ihrer Flitterwochen auf Kuba, erkrankte seine erste Frau, die Sängerin Dorothy Goetz an Pneumonie und Typhus, woraufhin sie fünf Monate nach ihrer Hochzeit im Jahr 1912 im Alter von 20 Jahren starb.

Irving Berlin starb am 22. September 1989 im Alter von 101 Jahren in New York City.

 

Kate Smith

Kathryn Elizabeth Smith wurde am 1. Mai 1907 geboren. Entdeckt wurde sie 1930 von Ted Collins, dem damaligen Vizepräsident von Columbia Records. Er wurde sowohl ihr Partner als auch ihr Manager und brachte sie 1931 ins Radio. Ihr Erfolg stellte sich unverzüglich daraufhin ein und sie brach den Rekord für lebenslangen Erfolg am legendären Palace Theatre.

1932 hatte sie eine Rolle im Film „The Big Broadcast“. Sie spielte sich selbst im Film „Hello Everybody!“ und sang 1943 „God Bless America“ in Irving Berlins „This is the Army“. 

1926 begann sie mit der Aufnahme von Schallplatten. Ihr Titelsong war „When the Moon Comes Over the Mountain“, dessen Text sie mitgestaltete. Irving Berlin betrachtete das Musikstück, das sie bekannt machte, „God Bless America“, als seine bedeutsamste Komposition.

Von 1937-45 moderierte sie wöchentlich die beliebteste Unterhaltungssendung im Radio.  Zur gleichen Zeit, moderierte sie außerdem die Nummer 1 der Radiosendungen am Nachmittag „Kate Smith Speaks“. Ab 1950 trat Kate außerdem im Fernsehen mit einer Unterhaltungssendung, die jeden Nachmittag ausgestrahlt wurde, auf. Die Sendung war so erfolgreich, dass sie bei NBC eine Sendung bekam, die Mittwoch abends zur Hauptsendezeit ausgestrahlt wurde. Ihre letzte Fernsehreihe war 1960 CBS's „The Kate Smith Show“. Sie absolvierte außerdem Gastauftritte in verschiedenen TV-Sendungen, wie The Ed Sullivan Show, Dean Martin Show und die Smothers Brothers Show. Von 1972 bis 1973 trat sie im größten Nachtclub Renos mit zwei Shows pro Tag auf.

Mit ihrer Darbietung von God Bless America wurde Kate zum Glücksbringer des Philadelphia Flyers Hockeyteams, das daraufhin zwei Stanley Cups (1974 und 1975) in Folge gewann.  1976 ernannte man sie zur Zeremonienmeisterin der Tournament of Roses-Festparade.

Kate verbrachte viel Zeit in ihrer Sommerresidenz auf der Insel Manatawanna im Gebiet der 1000 Islands.  Sie starb am 17. Juni 1986. in Raleigh, NC.

 

Die Schätze der 1000 Islands

Maple Island

Im Sommer 1865 baute ein mysteriöser Fremder aus den Südstaaten der USA eine Holzhütte auf Maple Island. Da er zurückgezogen lebte, ernannten ihn die Einheimischen zum Einsiedler. Eines Tages reisten sechs Besucher auf der Suche nach dem Einsiedler aus dem Süden Amerikas von Gananoque zur Alexandria Bay, dann nach Fisher's Landing, über Clayton nach Maple Island. Schließlich hatten sie den von ihnen gesuchten Mann wahrscheinlich gefunden, da die Hütte des Fremden in einer Septembernacht plötzlich in Flammen aufging. Am nächsten Tag wurde der Leichnam des Fremden gefunden. Er war halbnackt, seine Kehle war durchgeschnitten und auf seiner Brust waren drei Kreuze in der Form eines Dreiecks eingeritzt. Alle Umstände führten zu der Annahme, dass es sich bei dem Mann um John Payne, einem der Mitverschwörer in Verbindung mit dem Mord am US-Präsidenten Abraham Lincoln, handele. Ironischerweise, starb er selbst durch die Hände der Knights of the Blue Gauntlet. Auch wenn John Payne von den Verschwörern aufgespürt wurde, wurde das Geld, das Payne zur Verteilung unter den Verschwörern für den Mord an Lincoln, nie gefunden.

 

Wellesley Island

Dem ortsansässigen James F. Robinson zufolge, gibt es eine Vielzahl von Sagen um vergrabene Schätze auf der Insel Wellesley, die sich im St.-Lorenz-Strom, nicht weit von Kingston befindet. Während der Kriege zwischen Indianern und Franzosen, wurde die französische Armee an der Poplar Bay (wo sich später das Hotel Westminster befinden sollte) besiegt. An der Küste vergruben die Franzosen eine Kiste voller Gold sowie andere Gegenstände von unschätzbarem Wert. Bevor er wieder nach Frankreich zurückkehrte, zeichnete der letzte noch verbliebene französische Soldat eine Karte, die den Ort des vergrabenen Schatzes zeigte. Anscheinend war die Karte bis spät 1914 im Umlauf. Ihr derzeitiger Verbleib ist genauso sagenumwoben wie die Stelle des vergrabenen Schatzes selbst.

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